11 gefährliche SEO-Mythen & riskante Fehlvorstellungen

SEO wird von vielen Menschen als eine Art Dunkle Kunst betrachtet. Kein Wunder, dass sich immer noch so viele Mythen, Halbwahrheiten und Fehlvorstellungen um die SEO ranken. Diese 11 SEO-Mythen sind besonders gefährlich und du musst sie einfach kennen, wenn du mit SEO durchstarten möchtest und Ressourcen effektiv investieren möchtest.

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11 SEO-Mythen:

SEO-Mythen sind gefährlich und irreführend

Glaubst du an einen der folgenden 11 SEO-Mythen? Falls ja, läufst du Gefahr, Ressourcen und Zeit zu verschwenden. Ressourcen, die du in dem Glauben einsetzt, dass sie dich weiterbringen, aber am Ende einfach in Luft aufgehen.

Viele SEO-Mythen halten sich hartnäckig und verbreiten sich schnell. Einige zeugen zudem von Missverständnissen und Unwissenheit über die Suchmaschinenoptimierung.

SEO wird immer noch häufig als eine Art dunkle Kunst angesehen. Als diese mysteriöse Blackbox, fast schon Voodoo für die eigene Website. Und manche Leute denken, SEO sei etwas für Insider, die bestimmte Hintertürchen in den Google-Algorithmus gefunden haben.

Wenn du wissen willst, wie SEO wirklich funktioniert, dann bist du hier genau richtig!

SEO Mythos: SEO ist tot

SEO-Mythos #1: SEO ist tot

„SEO ist tot“ ist der Brecher unter den SEO-Mythen. Jedes Jahr geht’s wieder von vorne los. Es ist bemerkenswert, wie schnell sich Artikel mit der Überschrift „SEO is dead“ verbeiten und für Chaos sorgen – weniger bei denen, die SEO machen, sondern eher bei denen, die für SEO bezahlen.

Ständig taucht ein neuer Artikel darüber auf, dass SEO bald aussterben wird und SEO nichts mehr bringt und was stattdessen der neue Trend ist.

Doch das ist nicht wahr.

Organischer Traffic nach wie vor Nummer 1

Jedes Jahr sehe ich bei meinen eigenen Kunden, dass organischer Traffic die Nummer 1 Traffic-Quelle ist. Jedes Jahr steigen die Suchanfragen in Suchmaschinen wie Google und jedes Jahr suchen mehr potenzielle Kunden in Suchmaschinen nach Informationen, um Kaufentscheidungen zu treffen.

Fast 90 % aller Menschen beginnen einen Kaufprozess mit einer Suche.

Woher kommt der Mythos?

Wie kann es also sein, dass jedes Jahr wieder die Rede davon ist, dass SEO unwichtig wird? Na ja, ich würde sagen, das liegt an zwei unterschiedlichen Dingen.

Erstens, Websites brauchen Content. Und vor allem Content, der sich gut verkaufen lässt. Mit solchen Schreckensmeldungen lässt sich viel Aufmerksamkeit generieren. Meldungen à la „SEO ist tot“ sind also oft auch einfach nur Clickbait und wenn man mal weiter als bis zur Überschrift liest, hört sich das auch oft gar nicht mehr so tragisch an.

Zweitens aber gibt es schon Punkte, die dafür sprechen, dass SEO einen Schlag abbekommen hat. Aber nicht in der Hinsicht, dass SEO ausstirbt, sondern eher in der Hinsicht, dass SEO einfach schwerer wird. Insofern nämlich, als Suchmaschinen nicht mehr so einfach zu manipulieren sind, wie das früher war.

Die Google-Suche verändert sich

Die Art und Weise, wie die Rankings zusammengestellt und die Suchergebnisse angezeigt werden, ändert sich ständig und mit rasender Geschwindigkeit.

In den letzten Jahren und Monaten hat Google Anzeigen zum Beispiel mehr Platz auf den Suchergebnisseiten eingeräumt, hat neue SERP-Funktionien eingeführt, die die Suchergebnisseiten interaktiver und nützlicher machen. Während das für die Nutzer natürlich großartig ist, bedeutet es leider auch an einigen Stellen, dass die eigentlichen organischen Ergebnisse nach unten gedrückt werden. Teilweise sogar Below the Fold, also so, dass man scrollen muss, um die Ergebnisse zu sehen.

Jetzt hat vielleicht der ein oder andere aufgrund dieser Entwicklungen negative Erfahrungen gemacht. Die Suchergebnisseiten werden zunehmend voller. Manche Keywords, die früher mal super viel Traffic geliefert haben, sind heute aus SEO-Sicht weniger spannend, weil die SERP-Funktionien die Klickraten in den Keller drücken.

Aber trotz alledem: Google ist und bleibt eine Suchmaschine, und solange Google organische Ergebnisse anbietet, stirbt SEO nicht aus.

SEO ist auch heute noch super wichtig. Wie gesagt, organischer Traffic ist nach wie vor eine der wichtigsten Traffic- und daher auch Lead-Quellen und heute mehr denn je ein genialer Akquise-Kanal.

SEO-Hacks gibt es nicht mehr

Also, dieser erste Mythos lässt sich glaube ich wie folgt zusammenfassen und richtigstellen:

Suchmaschinen entwickeln sich weiter und damit entwickelt sich auch die SEO weiter. Was wir vor ein paar Jahren mit Erfolg getan haben, würde heute nicht mehr funktionieren.

Oder sogar im Gegenteil, früher wurde manipuliert, was das Zeug hält, der Nutzer in den Hintergrund und die Suchmaschine ins Zentrum gestellt. Das würde heute eher zu ernsthaften Problemen führen als, dass es Erfolge bringen.

Im Kern geht es heute um Autorität, Content und Nutzererfahrung. Wenn du diese drei Dinge umsetzt und nicht versuchst, dich an die oberste Position zu mogeln, bekommst du auch nach wie vor die Ergebnisse, d. h. den Traffic und die Leads, die du dir von der organischen Suche erwartest.

Also: Wenn dir jemand mal wieder davon berichtet, dass SEO am Aussterben ist, dann ignoriere das einfach.

Die Chancen stehen extrem hoch, dass auch deine Zielgruppe viel auf Google unterwegs ist; dass sie nach Content sucht, den du abdecken kannst und entsprechend SEO für dich und dein Unternehmen nach wie vor funktioniert.

SEO Mythos: SEO ist eine einmalige Sache

SEO-Mythos #2: SEO ist eine einmalige Sache

Der nächste SEO Mythos ist wohl mehr eine Fehlvorstellung als ein Mythos. Er lautet: SEO ist eine einmalige Sache.

Viele Interessenten, die mich ansprechen und fragen, ob ich ihnen bei SEO helfen kann, haben falsche Vorstellungen. Sie glauben z. B., dass sie jetzt mal einen Monat SEO machen, dann auf Platz 1 ranken und sich dann die nächsten Jahre entspannt zurücklehnen können, weil SEO dann ja „abgehakt“ ist.

Sorry, dich enttäuschen zu müssen, aber so funktioniert SEO leider nicht.

SEO braucht Zeit

Die Wahrheit ist, dass SEO eine langfristige Strategie ist und es je nach Nische und Industrie Monate oder sogar Jahre dauern kann, bis SEO so richtig abhebt. Und auch dann ist das Spiel noch nicht vorbei.

Wie gesagt, Google ändert sich laufend, aktualisiert den Algorithmus, verschiebt den Fokus, hebt bestimmte Faktoren hervor und wertet andere in ihrer Relevanz ab.

Das heißt, nur, weil du heute eine optimierte Website aufbaust, kannst du dich nicht einfach zurücklehnen und deine Website verstauben lassen. Denn dann bist du ziemlich schnell einfach nicht mehr aktuell und stehst wieder am Anfang.

Agenturen müssen ihre Kunden besser informieren

Ehrlicherweise stehen bei dieser Fehlvorstellung auch – nicht nur, aber auch – wir SEOs und Marketingagenturen selbst in der Verantwortung, dass sich diese Fehlvorstellung so hartnäckig hält.

Es ist unsere Aufgabe als Dienstleister, unsere Kunden ins Bild zu setzen. So, dass sie nicht einfach nur denken, sie zahlen jemandem Geld dafür, dass der seinen Zauberstab auspackt, Expelliarmus ruft und Google auf wundersame Weise entwaffnet und dann ein für alle Mal Ruhe im Karton ist.

Fazit: SEO ist nichts, was man einmal macht und dann erledigt hat. SEO erfordert fortlaufende Investments.

SEO-Mythos #3: Bei SEO geht’s nur um die Technik

Ein damit zusammenhängender Mythos lautet: „Bei SEO geht’s nur um die Technik“. Man muss ja nur ein bisschen die Website im Backend überarbeiten, ein paar technische Anpassungen vornehmen, und dann klappt das schon mit den Rankings.

Nein. Auch das ist viel zu kurz gedacht. Ja, technische SEO ist ein sehr wichtiger Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung und bei manchen Websites ist tatsächlich auch die technische Grundlage der Website eines der größten Probleme.

SEO ist Kunst UND Wissenschaft

Aber SEO ist Kunst UND Wissenschaft. Und heutzutage ist der technische Teil allein – also der wissenschaftliche Teil der SEO – höchstens Grundlage für erfolgreiche SEO, aber niemals der eigentliche Erfolgsfaktor.

Es geht um viel, viel mehr. Gerade bei kleinen Websites ist die Technik oft gar nicht entscheidend. Also ich spreche jetzt nicht von riesigen E-Commerce-Websites, sondern wirklich von kleineren Websites mit einigen hundert Seiten.

Meiner Erfahrung nach halten solche Websites in den meisten Fällen ganz andere Dinge zurück. Worauf du hier wirklich achten solltest, falls du so eine kleine Website hast, ist z. B.:

  • die Conversion Rate
  • die Texte und die Zielgruppenansprache auf der Website
  • die richtigen Call to Actions, kombiniert mit einer
  • treffenden Value Proposition etc.

Es geht um User Experience. Darum, die Nutzerführung zu optimieren und den richtigen Content für deine Kunden und potenziellen Interessenten im richtigen Moment anzubieten.

Meistens scheitert es am richtigen Content

Die Technik und die technische SEO ist natürlich auch wichtig. Aber solange du nicht den richtigen Content auf der Website hast, der die Bedürfnisse und die Interessen deiner Kunden und Interessenten erfüllt, ist die Technik erst mal zweitrangig und nicht das große Problem.

Erst wenn das steht, tauchst du in die Technik ein. Dann schaust du dir an, wie Google deinen Content eigentlich interpretiert und wie du im Konkurrenzvergleich in Sachen Technik abschneidest.

Und hier noch ein Hinweis zur technischen bzw. Onpage SEO generell:

Die meisten Content-Management-Systeme lassen heute schon viele technische SEO-Faktoren von Haus aus einigermaßen gut managen. Es gibt viele nützliche Plugins, die z. B. Probleme mit Redirects gut handeln und auch viele andere Faktoren wie die Kanonisierung von URLs automatisch übernehmen und bei anderen Dingen wie interner Verlinkung helfen.

Bei kleinen Websites können viele technische Faktoren auch im Nachhinein noch problemlos erfüllt werden. Eine SEO-freundliche Website zu bauen ist heute einfacher denn je und es ist auch im Nachhinein noch möglich, eine SEO-unfreundliche Website zu optimieren.

Aber: Leute denken, dass das alles ist.

SEO ist mehr als das Befolgen von Best Practices

Das Ding ist: Es gibt keinen heiligen Gral, wie eine Website aussehen muss, damit sie gut rankt. Kein SEO der Welt hat den perfekten Blueprint für Top-Rankings.

SEO hat viel mit Trial-and-Error und Testen zu tun. Du schreibst z. B. einen Title-Tag, schaust dir an, wie gut er performt, veränderst ein paar Elemente und schaust dir an, wie sich diese Veränderungen auf die Click Through Rates auswirken.

Du wirst niemals beim ersten Anlauf den perfekten Title und die perfekte Meta Description schreiben. Selbst in dieser Hinsicht geht’s bei SEO also nicht einfach „nur um die Technik“, sondern auch viel um Empathie und insgesamt auch einfach um gutes, zielgruppenorientiertes Marketing.

SEO-Mythos #4: SEO ist gleich SEO

Daran schließt sich der nächste SEO-Mythos an. SEO-Mythos Nummer 4 lautet: SEO ist gleich SEO.

Nein. SEO ist nicht gleich SEO. Schon allein deshalb nicht, weil nicht alle Websites identisch sind.

Ich hab ja gerade schon erwähnt, dass eine kleine Website andere Optimierungen braucht als eine große Website. Einen großen Online-Shop zu ranken ist etwas völlig anderes als die Website eines kleinen lokalen Handwerkers zu ranken.

Das komplett Skillset, das benötigt wird und zum Einsatz kommt, ist anders. Beim Online-Shop ist wie gesagt viel mehr Technik notwendig, bei kleinen Websites ist der Anteil von Content meistens höher.

Unterschiedliche Websites brauchen unterschiedliche Maßnahmen

Lass mich kurz erklären, warum das so ist.

Sagen wir mal, du hättest einen großen Online-Shop und deine Website hat hunderttausende URLs. Wenn du jetzt hier auf der technischen Seite der SEO schwächelst, dann ist das Problem unter Umständen riesig, weil sich das Problem durch die tausenden Seiten skaliert. Also die schiere Masse an URLs allein kann bei einem Fehler, der auf kleineren Websites eher eine geringe Priorität hätte, bei großen Websites eine der wichtigsten Optimierungen sein.

Auch in Bezug auf das Linkbuilding gibt es Unterschiede. Bei manchen Websites muss man vor allem Linkbuilding machen, bei anderen sind andere Themen viel wichtiger, weil schon ein starkes Linkprofil vorhanden ist und die Konkurrenz sowieso nicht mithalten kann.

Du siehst, es ist völlig unmöglich, mit ein und derselben Herangehensweise SEO zu machen.

Ergo: SEO ist niemals gleich.

Gute SEO ist maßgeschneidert

Was aber vielleicht auch dazu beiträgt, dass viele glauben, SEO ist immer gleich, ist, dass viele Agenturen vorgefertigte Pakete anbieten. Pakete, die z. B. monatlich 5 Links und 5 Blogposts enthalten.

SEO sollte immer maßgeschneidert sein. Wie sonst willst du mit SEO die jeweiligen Ziele und das jeweilige Unternehmen genau berücksichtigen?

Es kommt am Ende immer auch darauf an, wie das Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb positioniert und aufgestellt ist. Gute Agenturen berücksichtigen das natürlich und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot.

SEO-Mythos #5: Linkbuilding funktioniert nicht mehr

Nächster SEO-Mythos bzw. Fehlvorstellung: Linkbuilding funktioniert nicht mehr.

Die Wahrheit ist: Links sind nach wie vor wichtig. Es gibt dutzende Studien, die zeigen, dass Links auch heute noch einen starken Einfluss auf die Rankings von Websites haben. D. h., dass die Anzahl an hochwertigen Links direkt mit guten Rankings korreliert.

Auch in der Praxis sehe ich immer wieder, wie kleine Websites, die keine Links hatten, mit einigen wenigen hochwertigen Links plötzlich richtig heftig zu ranken anfangen.

Ich habe darüber auch schon mal ausführlich in Episode 21 „Was ist ein Backlink“ gesprochen.

Links wirken – bewiesenermaßen

Die Kurzfassung ist, dass Links nach wie vor noch einer der größten SEO-Faktoren sind und sogar einer der wenigen Rankingfaktoren, der eindeutig belegt ist. Aber, wie effektiv Links für ein konkretes Projekt tatsächlich sind, hängt davon ab, wie das Linkprofil aktuell aussieht und wie es sich im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.

Manche großen Websites, beispielsweise von großen Unternehmen oder Konzernen, haben einfach schon eine sehr lange Historie. Mitunter sind sie auch einfach so bekannt und beliebt, dass sie schon enorm viele starke Links natürlich generieren konnten.

Links sind in so einem Fall dann möglicherweise nicht der entscheidende Faktor. Das ändert aber nichts daran, dass diese Links nach wie vor wirken und dass die Website ohne diese Links lange nicht so stark wäre.

Ich vermute jetzt aber mal, dass deine Website nicht die eines Weltkonzerns ist und dein Linkprofil denen deiner Konkurrenz nicht gerade um Welten voraus ist. Auch neue und die meisten kleinen Websites haben praktisch gar keine Links.

In so einem Fall ist es unmöglich, mit länger existierenden, größeren Unternehmen zu konkurrieren, ohne zunächst Links aufzubauen.

In manchen Nischen sind Links wichtig, in anderen Nischen sind Links das K.O.-Kriterium. So oder so: Linkbuilding funktioniert auf jeden Fall!

Was vielleicht für Verwirrung sorgt ist, dass es einige SEO Consultants, Freelancer und Agenturen gibt, die Linkbuilding gar nicht anbieten. Wieder andere Agenturen machen ausschließlich Linkbuilding. Also hier gibt’s viele verschiedene Modelle und ja, es gibt auch SEOs, die behaupten, Links wären irrelevant oder würden von alleine kommen. Es ist also nicht immer leicht, da den Durchblick zu behalten.

Natürliches Linkbuilding oft nicht genug

Noch kurz ein paar Worte zum natürlichen Linkbuilding. Natürliches Linkbuilding, wo du auf extrem hochwertigen Content setzt und dann natürlich verlinkt wirst, funktioniert schon.

Meine Erfahrung ist aber, dass Links nicht in ausreichender Menge und vor allem nicht schnell genug von alleine kommen und natürliches Linkbuilding alleine daher oft nicht ausreicht. Den ein oder anderen Link wirst du also auch mal über Outreach akquirieren müssen.

Und was auch immer vergessen wird: Beim natürlichen Linkbuilding musst du deinen Content auch aktiv promoten, d. h. ganz passiv kannst du auch da nicht bleiben.

SEO-Mythos #6: Link ist gleich Link

Selbst dort, wo Linkbuilding betrieben wird und verstanden wird, wie wichtig Links sind, gibt es aber noch ein weiteres Missverständnis. SEO-Mythos Nummer 6 – einer der wichtigsten Mythen – lautet: Link ist gleich Link.

Die Wahrheit sieht folgendermaßen aus:

Erstens, nicht jeder Link ist gleich viel wert. Das realisieren viele Leute nicht.

Zweitens, es gibt zwei Arten von Links. Solche Links, die effektiv sind und spürbare Auswirkungen haben, und solche Links, die gar keinen Einfluss oder sogar einen negativen Einfluss auf die Rankings haben.

Wenn du also z. B. mit einer SEO-Agentur zusammenarbeitest, die in einem Monat mal 2 und im nächsten 5 und dann wieder 4 Links aufbaut, und du dich fragst, warum das immer so schwankt, dann kann ich dich beruhigen: So soll es sein.

Viele Leute haben die Erwartung, dass sie jeden Monat eine bestimmte Anzahl an zusätzliche Links bekommen müssen. Und tatsächlich wird das bei manchen Agenturen ja sogar vertraglich vereinbart.

Relevanz und Autorität trumpfen Quantität

Es geht aber in Wirklichkeit nur darum, dass die Links tatsächlich einen Impact haben, die bloße Anzahl an neuen Links jeden Monat ist dagegen fast egal.

Der Erfolg im Linkbuilding lässt sich nicht allein basierend auf der Anzahl an neuen Links jeden Monat messen. Du solltest froh sein, wenn deine Agentur nicht jeden Monat exakt X Backlinks aufbaut, denn das könnte ein Hinweis darauf sein, dass diese Backlinks für die Katz sind.

Denn wenn du jeden Monat eine exakte Anzahl an Links erhältst, was denkst du dann, woher diese Links kommen und was denkst du, wie hochwertig diese Links sein können?

Lass dir von deiner Agentur erklären, was ein Link ist, worauf es bei Links ankommt und woran man einen guten Link erkennt. Dann verstehst du auch, dass es besser ist, 2 oder 3 wirklich hochwertige und relevante Links zu bekommen, statt ganz viele irrelevante und spammy Links von irgendwelchen Seiten aus unterirdischen Ecken des Internets. Diese Websites bringen meist gar nichts, oder haben sogar negative Auswirkungen.

Der Punkt ist, Linkwachstum allein ist nicht unbedingt die beste Metrik, auf die du dich konzentrieren solltest und nicht jeder Link ist gleich viel wert. Qualität geht vor, Quantität ist Nebensache.

SEO-Mythos #7: Google braucht frischen Content

Erstaunlich oft, wenn ich neue Projekte annehme, sagt früher oder später jemand folgenden Satz: „Google mag ja frische Inhalte, also sollten wir so viele Blogbeiträge pro Woche schreiben wie möglich!“

Das ist wieder so eine Halbwahrheit, die sich super hartnäckig hält.

Denn ganz falsch ist sie ja nicht. Es stimmt, dass Aktualität ein relevanter Faktor sein kann. Es wird nur der falsche Schluss daraus gezogen: Aktualität und häufige Inhalte zu posten allein, bringt nämlich gar nichts.

Der Inhalt kann so frisch und neu sein, wie du willst; gut muss er sein. Er muss Qualität haben, damit er auch funktioniert und den gewünschten Effekt bringt.

Ausführlich habe ich darüber auch schon mal in Let’s Talk Online Marketing Episode 7 gesprochen. Die Idee, dass 4-mal die Woche Blogartikel mit jeweils 600 Wörtern irgendeinen Effekt auf die SEO haben würden, ist aber traurigerweise einfach nur ein Hirngespinst.

Nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Befürworter von strategischem Content, auch innerhalb von Blogs. Mir geht’s allein um die Art und Weise, die an den Tag gelegt wird.

Blind und am laufenden Band irgendwas zu publiziert, was null auf Keywords basiert und null mit den Unternehmenszielen zu tun hat. Einfach nur, damit man halt was veröffentlicht hat, was man dann Google zum Fraß vorwerfen kann – das ist einfach falsch.

Blogbeiträge zu schreiben ist dann sinnvoll, wenn uns die Keyword-Recherche zeigt, dass wir das tun müssen und wenn es in der Strategie einen Platz dafür gibt.

Was aber unangebracht ist, ist pauschal zu sagen, wir müssen wöchentlich X Blogbeiträge schreiben und die sollten mindestens 500 Wörter haben, damit Google zufrieden ist, und soll dann SEO sein.

Aktualität ist manchmal – aber nicht immer – wichtig

Aber auch die Aktualität grundsätzlich wird gerne mal überschätzt. Es kommt nämlich nicht immer automatisch auch auf die Aktualität an. Es gibt durchaus Seiten, die uralt sind, und hervorragend ranken.

Was aber nicht heißt, dass nicht manchmal Aktualität doch sehr wichtig sein kann.

Ein Extrembeispiel, wo Aktualität sehr wichtig ist, ist bei Nachrichten. Die Definition einer Nachricht ist ja gerade die regelmäßige Berichtserstattung über aktuelle Ereignisse. Da ist es schon wichtig und ja auch wertvoll und nützlich für einen Leser, wenn die Inhalte möglichst aktuell sind.

Hast du aber eine Website, bei der es eher um Evergreen Content geht, dann spielt die Aktualität fast gar keine Rolle mehr. Bei manchen Inhalten spielt es einfach keine Rolle für den Nutzer, ob sie vor einer Woche oder vor zwei Jahren geschrieben wurden. Und wie ich in Episode 18 „Content Repurposing“ erklärt habe, solltest du dich, wenn möglich auch eher auf solche Inhalte fokussieren.

Und selbst dort, wo Aktualität extrem wichtig ist, gilt auch nach wie vor, dass auch die Qualität eine wichtige Rolle spielt. Selbst dort ist Aktualität nicht wichtiger als Qualität.

Also: Ja, Aktualität kann wichtig sein. In den meisten Fällen ist Qualität aber viel, viel wichtiger als Aktualität und Quantität. Verenne dich also nicht in der Idee, jede Woche X Blogartikel posten zu müssen, sondern erstelle lieber einen, der auf einer sauberen Keywordrecherche basiert und die Suchintention klar abdeckt.

SEO-Mythos #8: Social Media beeinflussen deine Rankings

Machen wir weiter mit SEO-Mythos Nummer 8. Diesmal vielleicht eine nette Abwechslung, weil sich der Mythos ausnahmsweise mal nicht direkt auf Google bezieht. Es geht nämlich um Social Media.

Und auch das ist ein Mythos, den ich immer wieder auf von Kunden höre. Es geht darum, dass viele Leute glauben, dass das Erhalten von Links auf Seiten wie Facebook beim Ranking helfen wird, also dass Links aus sozialen Medien einen direkten Einfluss auf das Ranking haben.

Hier scheiden sich jetzt die Geister und ich bin mir ehrlich gesagt selbst auch schon unsicher gewesen, was ich wirklich glauben soll. Meine aktuelle Meinung muss in einem oder zwei Jahren nicht unbedingt dieselbe sein wie heute.

Heute jedenfalls betrachte ich betrachte Social Media Links als Rankingsignale, nicht als Rankingfaktor.

Social Media Links sind Rankingsignale

Lass mich mal kurz etwas ausholen. Wie du hoffentlich schon weißt, gibt es nofollow und dofollow Links. Im Prinzip kannst du dir das so vorstellen, dass soziale Netzwerke die ausgehenden Links, die Nutzer auf ihren Seiten posten, entwerten. Das ist ja User-generated Content und Facebook & Co. wollen nicht, dass ihre ausgehenden Links als Empfehlung gelten, weswegen es Links alle mit dem Attribut nofollow auszeichnet.

Ein Link aus einem sozialen Netzwerk ist also kein Link, der unmittelbar Ranking-Power weitergibt, wie das sonst bei Links der Fall wäre. Aber der Link wird trotzdem von Suchmaschinen wahrgenommen. Deswegen ist es aus meiner Sicht eine Art Signal für Suchmaschinen, ähnlich, wie es reine Mentions sind.

Social Signals und SEO: Synergien erzeugen

In dem Zusammenhang sprechen wir in der SEO auch gerne von sogenannten Social Signals, also eben diese Links und Erwähnungen von Markennamen innerhalb sozialer Netzwerke; und theoretisch sind auch solche Dinge wie Follower-Anzahl etc. Social Signals.

Es gibt unterschiedliche Meinungen und Denkansätze zu diesem Thema. Einige SEOs schwören sogar darauf, dass Links aus sozialen Medien einen direkten Einfluss auf die Rankings haben. Und es klingt ja auch irgendwie logisch, dass solche Signale irgendwie ausgewertet werden.

Aber lass uns das mal weiterspinnen. Damit Google irgendwelche von diesen Social Signals verwerten kann, muss Google ja erstmal an sie ran kommen. Das heißt, sie müssen das Social Web ja erst mal crawlen, um überhaupt an die Informationen heranzukommen.

Das ist aber gar nicht so leicht möglich. Schon allein die ganzen privaten Profile, auf die Google null Zugriff hat.

Das heißt, die Theorie erscheint logisch und ist ja auch grundsätzlich ganz nett, aber sie ist näher betrachtet höchst unrealistisch.

Soziale Medien gehören in jeden guten Marketing-Mix

Jetzt zu meiner Einstellung: Ich glaube, dass soziale Medien eben doch die Rankings indirekt beeinflussen können. Einfach, weil Social Media in einen guten Marketing-Mix hineingehören und ich immer sage, dass sich SEO ans Unternehmen anschmiegen muss und SEO nicht in einem Vakuum, sondern neben vielen anderen sinnvollen Marketingkanälen existiert, die es auch auszuschöpfen gilt.

Und Social Media sind halt auch super, um Markenbekanntheit etc. aufzubauen. Das heißt, du steigerst möglicherweise indirekt die Klickraten in den organischen Ergebnissen, weil du schneller wiedererkannt wirst. Du erhältst generell mehr Sichtbarkeit, aus der auch neue Links heraus entstehen können und so weiter.

Die Effekte von sozialen Medien auf die SEO sind schon da, aber sie sind indirekt und auch schwer zu messen. Dennoch lassen sich Synergien herstellen. Aber die Vorstellung, dass der Google Algorithmus direkt die sozialen Medien mit als Rankingfaktor aufnehmen könnte, ist falsch.

Das heißt, um das ganze nochmal zusammenzufassen: Soziale Medien können deiner SEO einen indirekten Auftrieb geben. Zum Beispiel, weil deine Marke vor durch das Social-Media-Marketing bekannter wird und somit mehr Menschen auf dich aufmerksam werden.

SEO-Mythos #9: Google straft Duplicate Content ab

Okay, machen wir weiter mit SEO-Mythos Nummer 9. Viele Leute denken, sie wären wegen Duplicate Content auf ihrer Website abgestraft worden.

Kurz zur Erklärung, mit Duplicate Content oder auf Deutsch doppelten Inhalten meinen wir im Prinzip exakte oder nahezu identische Inhalte, die im Web an mehreren Stellen erscheinen.

Und ja, das kommt schon öfter mal vor, auch auf der eigenen Website. Oder Konkurrenten klauen deine Texte, schreiben sie leicht um und veröffentlichen sie auf ihren eigenen Websites.

Hier haben dann viele Angst, dass sie deswegen abgestraft werden vom bösen Google.

Google bestätigt: Es gibt keine Duplicate Content Penalty

ABER Google hat schon vor Ewigkeiten klargemacht, dass es so etwas wie eine Abstrafung für doppelte Inhalte überhaupt nicht gibt und auch in keinem Update jemals nachgeliefert wurde.

Das wäre ja auch wirklich gerade für Leute, die sich nicht so super mit Websites auskommen, ziemlich unfair. Es gibt auch viele Seiten, die ohne dein direktes Zutun automatisch erstellt werden. Solche Tag- oder Kategorieseiten bei WordPress zum Beispiel.

Dass es keine Abstrafung von Google wegen Duplicate Content gibt, ist jetzt aber auch kein Freibrief.

Duplicate Content ist nichts, was du auf deiner Seite haben möchtest, weil sich daraus durchaus einige Probleme ergeben können. Beispielsweise in Bezug auf das Crawl Budget oder insofern, als die falsche Seite rankt.

Du solltest Duplicate Content also immer versuchen zu minimieren. Auch in den Google Webmaster Richtlinien wird darauf hingewiesen, dass du doppelte Inhalte vermeiden solltest.

Aber eine Abstrafung im Sinne von einer manuellen Maßnahme, wirst du wegen Duplicate Content nicht bekommen.

Was sind Abstrafungen aka Google Penalties?

Abstrafungen sind immer manuell und werden nicht vom Algorithmus ausgelöst. So etwas wie eine algorithmische Abstrafung gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Wenn wir von Abstrafungen sprechen, meinen wir gezielt ergriffene Maßnahmen gegen uns.

Ob du abgestraft wurdest, erkennst du übrigens ganz einfach in der Google Search Console, schau da mal rein, wenn du neugierig bist.

Was dagegen schon wahr ist, ist, dass Suchmaschinen in der Regel Duplikate in den Suchergebnissen herausfiltern. Was ja auch vollkommen sinnvoll ist, immerhin ergibt es keinen Sinn, dass man bei einer Suchanfrage eine Liste von 10 verschiedenen URLs angezeigt bekommt, die alle denselben Inhalt haben.

Gibt es also mehrere Seiten mit identischem oder beinahe identischem Inhalt, wird nur eine dieser Seiten angezeigt. Hier kann es dann zwar passieren, dass nicht die Seite angezeigt wird, die du eigentlich bevorzugen wolltest.

Das heißt, zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Duplicate Content einen Einfluss auf deine Website und die Rankings hat. Solange du aber nicht absichtlich Duplikate erzeugt, z. B. um Suchmaschinen zu manipulieren, ist eine Penalty extrem unwahrscheinlich.

SEO-Mythos #10: SEOs wissen immer sofort, was zu tun ist

Ich hab noch einen SEO-Mythos, den du kennen musst. Wir haben ja grad schon über fallende Rankings und Google-Algorithmus-Updates geredet. Denn tatsächlich kann das schon passieren, dass es ein Core Update gibt und dann am nächsten Tag die Rankings gefallen sind.

Hier ist dann oft die Erwartung, dass wir als SEOs nach einem Abfallen der Rankings sofort wissen müssten, was zu tun ist, um die Rankings wiederherzustellen.

Auch wieder eine Fehlvorstellung. Leider, zugegeben.

So läuft das nämlich nicht. Auch wir SEOs müssen erst mal verstehen, was da eigentlich abgeht, was sich verändert hat, worauf der Algorithmus diesmal abgezielt hat. Google sagt immer weniger zu den einzelnen Updates, die meisten Informationen dazu werden in der SEO-Community durch eigene Tests und Hypothesen generiert.

Das heißt, wer behauptet, er wüsste nach einem Ranking-Drop wegen eines Algorithmus-Updates sofort, wo das Problem liegt und was zu tun ist, redet Bullshit. Auch wir SEOs müssen recherchieren, Artikel lesen, uns mit anderen SEOs austauschen und selbst erst mal lernen, was da los ist.

Manchmal ist Abwarten die beste Strategie

Manchmal sagt Google, was der Fokus im Update ist. Aber bei vielen Core-Updates kann es wirklich einige Zeit dauern, bis die SEO-Community versteht, worauf das Update abzielt. Und oftmals ist es sogar die beste Strategie, einfach nichts zu tun und abzuwarten.

Denn sehr oft legt sich der Staub von selbst. Man verliert vielleicht im ersten Moment Rankings. Doch dann, so nach ein oder zwei Wochen, kommen die Rankings von allein wieder zurück.

Es kommt einfach auf viele Faktoren an und es braucht Zeit, um sich darüber klar zu werden.

Und was man auch beachten muss: Es kann mehrere Wochen brauchen, bis ein Update vollständig ausgerollt wurde. Ich habe schon Websites gesehen, bei denen einige Seiten plötzlich von Position 1. auf die zweite Seite abgerutscht sind. Und ohne irgendwas zu verändern war die Seite nach zwei Wochen wieder zurück auf Platz 1.

Hätten wir da jetzt angefangen wie wild drauf los zu optimieren, alles Mögliche auf der Seite abzuändern etc. hätte es sein können, dass die Seite gar nicht wieder zurückkommt.

Also nach einem Update ist manchmal abwarten die beste Taktik – und nein, als SEO hat man keinen direkten Draht zu Google und kann nach einem Update nicht sofort am nächsten Tag alles auf das neue Update optimieren.

Wenn man wie ich aber ausschließlich White Hat SEO macht, hat man aber grundsätzlich den Vorteil, dass man sich um Updates nicht wirklich Gedanken machen muss – zumindest in Bezug auf unmittelbare Rankingverluste. Wenn man Content und Nutzererfahrung ins Zentrum stellt und Nischen-üblich Links aufbaut, ist man im Grunde fein raus.

SEO-Mythos #11: Google Ads beeinflusst die Rankings

SEO-Mythos Nummer 11 ist auch extrem weit verbreitet. Und zwar geht’s darum, dass sich das Schalten von Google Ads positiv auf die Rankings auswirken soll.

Also im Prinzip, dass Google Websites bevorzugt, die Geld über Google Ads ausgeben, indem sie z. B. Suchanzeigen schalten.

Es gibt echt manche, die fest daran glauben, dass man sich auf diese Wesie Rankings quasi zu einem Teil erkaufen kann. Aber ich muss dich enttäuschen: da ist leider nichts dran an diesem Mythos.

Zwei vollständig getrennte Systeme

Der Algorithmus von Google für die Einstufung der organischen Suchergebnisse ist völlig unabhängig von dem Algorithmus, der für die Platzierung von Anzeigen verwendet wird. Das sind zwei separate, komplett getrennte Systeme.

So sinnvoll sich Google Suchanzeigen auch einsetzen lassen, nur weil du Google Ads verwendest, wirkt sich das noch lange nicht direkt auf deine Rankings aus.

Übrigens so oder so ähnlich wird das auch oft im Zusammenhang mit Google Analytics diskutiert. Also dass Websites, die Analytics installiert haben, in der organischen Suche besser performen als Websites, die kein Analytics installiert haben.

Auch hier wieder genau das gleiche Spiel: Falsch. Ob du auf deiner Website Google Analytics jetzt implementiert hast oder nicht, wirkt sich null auf deine Rankingpositionen aus. Klar, sinnvoll ist auch das, und sogar durchaus hilfreich in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung, aber aus völlig anderen Gründen.

YES! Da haben wir sie, die 11 wichtigsten SEO-Mythen und Halbwahrheiten, die DU unbedingt kennen musst, um besser in der SEO zu werden.

Ich hoffe, sie haben dir dabei geholfen, ein besseres Verständnis für die SEO aufzubauen, besser zu verstehen, worauf es wirklich ankommt.

Zuletzt geändert am 18. Dezember 2021
Über den Autor
Kai Bader
Kai Bader

Kai Bader ist Online Marketer, Blogger, Podcaster und Unternehmer. Er hilft KMUs aus der DACH-Region dabei, Ihren ROI zu steigern, indem er die richtigen Online-Marketing-Kanäle für sie findet und maßgeschneiderte holistische Strategien für sie entwirft.