Was ist Digital Marketing genau? Alles, was Sie wissen müssen

Ein Großteil unseres Lebens heutzutage spielt sich im Internet ab. Etwa 60 % der weltweiten Bevölkerung nutzt das Internet regelmäßig. Als Folge hat sich auch die Welt des Marketings in den letzten Jahrzehnten erweitert und vor allem digitalisiert.

Infografik: Die Welt geht ins Netz | Statista

Als auch Konsumenten begannen, sich immer öfter und intensiver in der digitalen Welt zu bewegen, begannen Marketer sich entsprechend des veränderten Konsumentenverhaltens anzupassen (das tun sie bis heute).

Unternehmen lassen sich heute automatisch Umsatz entgehen, wenn sie keine funktionierende digitale Marketingstrategie haben. Lernen auch Sie die Welt des digitalen Marketings etwas näher kennen!

Was ist Digital Marketing?

Digitales Marketing umfasst  Maßnahmen oder Maßnahmenbündel, die auf digitale Weise durchgeführt werden. 

In a nutshell, digital marketing refers to any marketing methods conducted through electronic devices. This includes online marketing efforts conducted on the internet.American Marketing Association

Gehen wir nochmal einen Schritt zurück.

Beim Marketing geht es im Allgemeinen darum, die richtige Zielgruppe mit der richtigen Botschaft zur richtigen Zeit zu erreichen.

Klassisches Marketing dreht sich vor allem um offline Medien wie Zeitungen, Magazine, Plakatwänden, sowie TV und Radio. Kurzum: Jede Art von Marketing, die ohne die Nutzung des Internets stattfindet.

Auch heute wird klassisches (offline) Marketing noch stark genutzt. Digital Marketing soll und kann traditionelles Marketing auch nicht ersetzen: Es ist jedoch berechenbarer und der Fokus liegt mehr darauf, messbare Ergebnisse zu erzielen.

Was ist Digital Marketing?

Im Vergleich zum klassischen Marketing ist digitales Marketing außerdem wesentlich günstiger und kosteneffektiver; es ermöglicht sehr gezielte Kampagnen auf digitalen Plattformen, auf denen sich Ihre Zielgruppe bereits befindet.

Trotz allem gibt es bis heute kleinere Unklarheiten oder zumindest unterschiedliche Verwendungen des Begriffs „Digital Marketing“.

Teilweise werden z. B. Online Marketing und Digital Marketing synonym verwendet. Streng genommen gehören aber TV und Radio zum Digital Marketing, aber nicht zum Online-Marketing. Beim Online-Marketing ist die entscheidende Determinante die Nutzung des Internets – es ist also dem digitalen Marketing untergeordnet.

Da heutzutage allerdings beinahe alles im Marketing irgendwie „digital“ und computergesteuert bzw. -gestützt geschieht, und auch Smart-TVs mit Internetzugang etc. häufiger werden, nehme ich diese Unterscheidung nachfolgend nicht so genau.

Welche Rolle spielt Digital Marketing für Unternehmen?

Heutzutage nutzen Unternehmen aller Art die Vorteile des digitalen Marketings, um z. B. effektive E-Mail-Kampagnen, Social-Media-Kampagnen, SEO-Kampagnen oder PPC-Kampagnen zu erstellen, ihre Zielgruppe zu erreichen und neue Kunden zu gewinnen.

Unternehmen können die Chancen des digitalen Marketings auf eine immense Anzahl von Wegen nutzen, was es zu einem Schlüsselelement des Erfolgs jedes Unternehmens macht.

Da sich digitales Marketing um Online-Touchpoints herum gewegt, können Marken Social-Media-Plattformen, E-Mail-Marketing-Kampagnen, Videos, SEO-Strategien und vieles mehr erkunden, um die ideale Zielgruppe zu erreichen.

Um in der heutigen Welt relevant zu werden und zu bleiben, müssen Unternehmen digitales Marketing in ihre Marketingstrategie integrieren.

Ohne eine Website oder die Nutzung anderer digitaler Medien ist es z. B. schwierig und/oder sehr teuer, einen Kundenstamm aufzubauen.

Denken Sie auch an die Perspektive des Verbrauchers: Wenn dieser etwas über ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung erfahren möchte, möchte er die Möglichkeit haben, es online zu recherchieren.

Unternehmen können (und sollten) sich auf eine Vielzahl digitaler Marketingtaktiken stützen, um sich zu etablieren und eine Marke aufzubauen. Bevor Sie aber entscheiden können, was für Sie am besten funktioniert, müssen Sie zunächst einmal die verschiedenen Typen des digitalen Marketings kennen.

Formen des digitalen Marketings

Nachfolgend finden Sie eine Liste der gängigsten und effektivsten digitalen Marketing-Formen, und was es braucht, um sie effektiv zu nutzen.

SEO

Was ist Digital Marketing? SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine Disziplin im Digital Marketing, die den Suchalgorithmus von Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yandex nutzt, um auf der ersten Position der Suchergebnis-Seite zu ranken.

SEO beinhaltet die Optimierung Ihrer Website sowie das Aufbauen von Autorität und Vertrauen in Ihrer Nische (auch bekannt als E.A.T), um Ihre Konkurrenten in den Suchmaschinen-Rankings auszustechen.

Worum es geht: Je höher Ihre Seite auf der Suchergebnisseite (SERP) von z. B. Google rangiert, desto mehr Traffic erhält Ihre Website. Mehr Traffic korreliert im Regelfall mit mehr Conversions, mehr Umsatz, mehr Liquidität und einem größeren Kundenstamm.

Hier erfahren Sie, wofür SEO genau steht.

SEO-Kampagnen bestehen aus vielen Teilaspekten. Um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, sind vielfältige und fortlaufende Optimierungen nötig. Darunter z. B.:

On-Page SEO

Ein Teilaspekt von SEO wird als Onpage-SEO bezeichnet. Damit ist die Optimierung einzelner Webseiten Ihrer Website auf verschiedene Rankingfaktoren gemeint.

Im Rahmen des Onpage-SEO stellen Sie unter anderem sicher:

  • dass der Inhalt der Website für Suchmaschinen sichtbar ist
  • dass Suchmaschinen die von Ihnen gewünschten Keywords aufnehmen
  • dass die Website-Besucher eine positive Nutzererfahrung genießen

Konkret werden z. B. die URL-Struktur, Meta-Informationen wie Meta Descriptions und Dateinamen oder die Website-Geschwindigkeit optimiert.

Einige Maßnahmen wie das Erstellen einer Sitemap sind schnell umgesetzt, während andere Optimierungen wie die Verbesserung der Usability, der Content-Qualität oder der Mobilfreundlichkeit Ihrer Website mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Die Grundlage für viele Onpage-SEO-Maßnahmen liefert Google übrigens selbst: Hier geht’s zur 175-seitigen Lektüre über die allgemeinen Richtlinien für Webmaster.

Off-Page-SEO

Dieser Bereich des SEO findet hinter den Kulissen statt und ist für den Verbraucher nicht sichtbar. Offpage-SEO, auch häufig als Linkbuilding (engl. Linkaufbau) bezeichnet, ist jedoch maßgeblich für Ihren Erfolg in den organischen Suchergebnissen.

Sehen Sie es so: Jeder Link von einer anderen Webseite zu einer Ihrer Webseiten ist wie eine Art Empfehlung für Suchmaschinen und wird entsprechend gewichtet.

Es gibt jedoch gute und schlechte Empfehlungen. Betreiben Sie z. B. ein Geschäft für Hundespielzeug, wäre ein Backlink von einem Blog über Sanitäranlagen aus China weniger relevant als ein Link von der Website des Hundesportvereins Ihrer Gemeinde.

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um Linkbuilding zu betreiben. Beispielsweise:

  • Verzeichnisse
  • Content Marketing
  • Guest Posts
  • Broken Linkbuilding
  • Testimonial Linkbuilding
  • Social Media
  • Bezahlte Links

Technische SEO

Strenggenommen ist technische SEO dem Onpage-SEO unterzuordnen, denn hier geht es um die Codierung des Back-Ends Ihrer Website.

Falls Sie aber ohne Kontext auf diesen Begriff stoßen: Die Rede ist z. B. von der Implementierung von Structured Data (z. B. JSON-LD), der Bildkomprimierung, die Optimierung von CSS-Dateien usw.

Mit technischem SEO können Sie einerseits die Sichtbarkeit Ihrer organischen Suchergebnisse durch Rich Snippets, andererseits aber auch die Geschwindigkeit Ihrer Website erhöhen.

Auch wenn sich SEO in verschiedene Unterbereiche aufteilen lässt, denken Sie daran, dass Suchmaschinenoptimierung als Ganzes betrachtet werden muss und ein langfristiges Spiel ist.

Es dauert mindestens ein paar Monate, bis sich Ergebnisse zeigen. Ihre Geduld wird sich aber auszahlen. Warum erfahren Sie hier.

PPC-Werbung

Was ist Digital Marketing? PPC Advertising

Pay-per-Click, oder PPC, bietet eine Möglichkeit, potenzielle Kunden auf Ihre Website zu leiten, indem Sie jedes Mal bezahlen, wenn diese auf eine Ihrer Anzeigen durch einen Partner wie Google oder Facebook klicken.

Einfach gesagt: Betrachten Sie PPC-Werbung als eine Möglichkeit, Website-Besucher zu kaufen, anstatt Ihre Website organisch zu bewerben.

Wenn PPC-Kampagnen richtig implementiert werden, können sie großartige Ergebnisse erzielen, sodass sich die geringe Gebühr, die Sie pro Klick zahlen, finanziell lohnt.

Rechenbeispiel Return on Ad Spend
Angenommen, Sie bezahlen 10 € für einen Klick. Dann klingt das zunächst nach viel Geld. Wenn dieser Klick aber zu einem Kauf im Wert von 400 € führt, ist die Anzeige das Geld durchaus wert. Der Return on Ad Spend (ROAS) läge in diesem Beispiel für den einen Klick bei 40 €, d. h. für jeden investierten Euro erhalten Sie 40 € ROAS (400/10=40).

Um eine erfolgreiche PPC-Kampagne zu erstellen, müssen Sie detaillierte Recherchen durchführen, um die richtigen Keywords zu finden, möglichst effektive Anzeigengruppen zu erstellen und Ihre Landingpages auf Conversions zu optimieren.

Außerdem berechnen Google und andere Suchmaschinen Ihnen weniger pro Klick, wenn Ihre PPC-Kampagnen optimiert sind.

Je früher Sie damit beginnen, intelligente PPC-Kampagnen in Ihre digitale Marketingstrategie zu implementieren, desto schneller werden Sie erste Ergebnisse sehen.

Bezahlte Google-Werbekampagnen

Die häufigste Art von PPC-Werbung erfolgt über Google Ads. Unternehmen können hier für Anzeigen auf der Suchergebnisseite von Google bezahlen, um ihr Produkt oder ihre Dienstleistung zu bewerben. In diesem Fall spricht man auch von SEA (Search Engine Advertising).

Was ist Digital Marketing? Google Ads / SEM

Google Ads, bis 2018 noch bekannt als Google AdWords, ist die beliebteste PPC-Plattform der Welt. Sie ermöglicht es Unternehmen, PPC-Anzeigen direkt in der hauseigenen Plattform zu erstellen, was es einfach macht, den Überblick über die Anzeigen zu behalten.

Ranking-Faktoren für PPC-Kampagnen in Google Ads

Qualität der Anzeige: Ihre „Qualitätsbewertung“ drückt aus, wie Google die Relevanz und Qualität der PPC-Kampagne im Zusammenspiel mit der beworbenen Landingpage bewertet. Je besser Ihre Qualitätsbewertung ist, desto kostengünstiger können Sie in der Regel Anzeigenklicks erhalten.

Keyword-Relevanz: Das Entwickeln einer relevanten Keyword-Liste mit organisierten Keyword-Gruppen kann helfen, PPC-Kampagnen zu verbessern.

Landingpage-Qualität: Ihre Landingpages sollten relevante Inhalte mit klarer Sprache haben, und inhaltlich hochwertig sein.

Kreativität: Ihre Anzeigentexte sollten Ihr Publikum inspirieren und dazu verleiten, mit Ihrer Marke zu interagieren.

Gebot: Je höher das maximale Gebot pro Klick, desto höher Ihre Chance auf eine Impression.

Nutzer von Google Ads können Gebote für Keywords abgeben (Auktion) und zahlen jedes Mal, wenn jemand auf ihre Anzeige klickt. Wenn ein Nutzer etwas bei Google sucht, durchsucht die Suchmaschine schnell ihre Anzeigenpools, um zu sehen, was für den Nutzer am relevantesten ist.

Google Ads ist die vielversprechendste PPC-Plattform, denn die Suchmaschine Google dominiert den Markt mit einem Marktanteil von rund 85 % am Desktop und 98 % am Smartphone[1].

Auch ein Blick auf den Dienst Microsoft Advertising zu werfen kann allerdings nicht schaden. Tipp: Nutzen Sie hierfür am besten die Import-Funktion, um Ihre Google-Ads-Kampagnen mit wenigen klicken zu importieren.

Bezahlte Werbekampagnen auf Facebook und Instagram

Unternehmen können sich auch dafür entscheiden, bezahlte Anzeigen auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram zu schalten. Beide Plattformen bieten ähnliche Ergebnisse, sind aber auf unterschiedliche Demografien zugeschnitten.

Ob Sie bezahlte Anzeigen auf einer oder beiden Plattformen schalten sollten, hängt jedoch von Ihrem Budget und Ihrer Gesamtstrategie ab.

Was ist Digital Marketing? Social Media Marketing / Advertising

Anzeigenverwaltung

Marketer können den Facebook Ads Manager verwenden, um sowohl Facebook- als auch Instagram-Anzeigen zu verwalten (Instagram gehört zum Facebook-Konzern). Dies macht die Überwachung von Anzeigen auf beiden Plattformen einfach und Sie können wichtige Metriken leicht überwachen und Daten zentral sammeln.

Der Hauptunterschied besteht darin, dass Instagram bei der Einrichtung der Anzeigen sehr einfach ist, während Facebook umfangreichere Möglichkeiten und eine Vielzahl von Zielen und Anzeigensätzen zulässt.

Wenn Sie neu im Bereich PPC-Anzeigen sind, könnten Sie zunächst mit Instagram beginnen. Auf diese Weise können Sie wichtige Erfahrungen sammeln, um anschließend zusätzlich eine erfolgreiche Facebook-Anzeigenkampagne zu erstellen.

Demografien & Audiences

Der Begriff Demografie bezieht sich auf die allgemeine Nutzerbasis einer Plattform und Audiences (engl. Zielgruppe) auf die Follower Ihres Accounts, die Sie erreichen können.

Es ist keine Überraschung, dass Instagram-Nutzer hauptsächlich etwas jünger sind, während Facebook eine große Bandbreite an Altersgruppen abdeckt.

Die Bestimmung Ihrer Zielgruppe ist ein wichtiger Teil der Entwicklung Ihrer Strategie für bezahlte Anzeigen. Sobald Sie wissen, wo Ihre Zielgruppe online unterwegs ist, können Sie an den richtigen Stellen zur richtigen Zeit auftauchen.

Ziele

Die Definition klarer Ziele und Benchmarks für Ihre Anzeigen ist entscheidend für die Bestimmung Ihrer Erfolgsmetriken. Auf Facebook wählen Sie Ihre Ziele zu Beginn jeder Kampagne aus. Die meisten Optionen sind auf Instagram im Vergleich zu Facebook aber nur in begrenztem Umfang verfügbar.

Übrigens: Wenn Sie eine Anzeige in der Instagram-App schalten, können Sie Ihre Ziele nicht ändern und einige Funktionen nicht nutzen. Dies sollten Sie also im Hinterkopf behalten, bevor Sie mit einer bezahlten Instagram-Anzeigenkampagne fortfahren.

SEO vs. PPC: Was ist besser?

SEO vs. PPC: Was ist besser?

Die Entscheidung, ob SEO oder PPC der bessere Ansatz für Ihr Unternehmen ist, kann knifflig und kompliziert sein, da jede Plattform unterschiedliche Vorteile bietet, die sorgfältig abgewogen werden sollten.

Bevor Sie eine SEO- und PPC-Kampagne gleichzeitig implementieren, sollten Sie wissen, dass die beiden Plattformen – so effektiv sie auch zusammen sein können – die Ergebnisse der jeweils anderen Plattform beeinflussen können.

Ob Sie sich für SEO oder PPC entscheiden, hängt letztendlich aber von Ihren Marketingzielen ab: Möchten Sie sofort mit der Vermarktung eines bestimmten Produkts durch digitales Marketing beginnen? In diesem Fall empfiehlt es sich, sich für PPC zu entscheiden. Pay-per-Click-Werbung benötigt nicht viel Zeit, um Ergebnisse zu generieren, und sie kann dazu beitragen, sofortigen Traffic auf Ihre Website zu bringen.

Wenn Sie nur ein kleines Marketing-Budget haben, aber nicht sicher sind, wie Sie es ausgeben sollen, sollten Sie SEO als primären Fokus in Betracht ziehen. SEO-Experten können Ihnen dabei helfen, die meisten Ergebnisse für Ihre Investments zu erzielen.

SEO ist nicht umsonst ein traditioneller Eckpfeiler digitalen Marketings. Es bietet Ihrem Unternehmen die beste Chance, gefunden zu werden. Mit PPC-Plattformen wie Google Ads können Sie dagegen praktisch noch heute Kunden erreichen, egal wie groß oder klein Ihr Unternehmen ist. Außerdem können Sie Ihre Kampagne auch spontan anpassen.

Google Ads lets you reach customers more immediately, no matter how large or small your business is, and also lets you customize your campaign on the fly, but it’s worth considering that both SEO and PPC ads can help in different ways.Google, Inc.

Fazit: Sowohl SEO als auch PPC-Anzeigen helfen Ihrem Unternehmen – nur auf unterschiedliche Weise.

Content Marketing

Content Marketing ist ein allgemeiner Begriff, der sich sowohl auf die Erstellung als auch auf die Verbreitung Inhalten (= Content) für Ihr Unternehmen bezieht. Er kann sowohl mit SEO, Inbound-Marketing als auch mit Social-Media-Marketing in Verbindung gebracht werden.

Hochwertige und ansprechende Inhalte können dazu beitragen, die Markenbekanntheit zu erhöhen sowie Leads und Verkäufe zu generieren.

Was ist Digital Marketing? Content Marketing

Zu den verschiedenen Instrumenten, mit denen Sie Ihr Content-Marketing betreiben können, gehören:

Blogs: Verfügt Ihre Unternehmenswebsite über einen Blog? Wenn nicht, erwägen Sie einen zu erstellen. Hier können Sie relevante, aktuelle Artikel für Ihr Publikum veröffentlichen und es mit Ihrem Unternehmen in Kontakt bringen. Ihr Blog kann auch dazu beitragen, organischen Suchverkehr zu generieren und die Chancen auf Conversions zu erhöhen.

Infografiken: Infografiken sind visuelle Inhalte, die Statistiken zum Leben erwecken und Ihre Leser bei der Stange halten. Infografiken können mit Blogs kombiniert, für sich allein optimiert werden, auf sozialen Medien oder via E-Mails verbreitet werden.

E-Books und Whitepapers: Längere Formen des Contents wie E-Books und Whitepapers können dazu beitragen, Ihre Leser weiterzubilden. Sie können auch strategisch vorgehen und den Lesern ansprechende Inhalte bieten, wenn sie ihre E-Mail-Adresse und ihren Namen angeben (Lead-Generation).

Wie bereits angedeutet kann Content Marketing als Teil von SEO betrachtet werden. Daher gilt auch hier, dass die Ergebnisse nicht über Nacht eintreten werden. Seien Sie auch hier geduldig und konsequent, um erfolgreich zu sein.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist ein weiteres wichtiges und effektives Instrument des digitalen Marketings. Unternehmen können E-Mail-Marketing nutzen, um mit einer großen Anzahl von Menschen zu kommunizieren. Es ist ein effektiver Weg, um Produkte zu bewerben, auf Aktionen aufmerksam zu machen oder wichtige Informationen mit Ihrem Publikum zu teilen.

Vielleicht fragen Sie sich, ob E-Mail-Marketing noch relevant ist oder ob es E-Mails nicht langsam verstauben. Tatsächlich nimmt jedoch die Nutzung von E-Mails nicht ab. Im Gegenteil, jedes Jahr verschicken wir immer noch mehr Mails.

Infografik: Globaler eMail-Verkehr steigt jährlich um 5% | Statista

Auch im Marketing zählt E-Mail-Marketing nach wie vor zu einem der effektivsten Marketing-Kanäle überhaupt.

Nach einer Studie von eMarketer (2016) liegt der mediale ROI beim E-Mail-Marketing sogar über 120 %.

Falls Sie bisher noch nicht mit E-Mail-Marketing arbeiten, lohnt sich die Einarbeitung in das Thema. E-Mail-Marketing lässt sich auch ideal mit anderen digitalen Marketing Formen verknüpfen.

Social Media Marketing

Es ist unmöglich, digitales Marketing zu erklären, ohne Social-Media-Marketing zu erwähnen. Unternehmen können Social-Media-Plattformen z. B. nutzen, um die Markenbekanntheit zu steigern und den Traffic zu erhöhen.

Vor allem aber ermöglichen es soziale Netzwerke, Communitys aufzubauen, auf direktem Weg mit potenziellen Kunden und Fans zu kommunizieren und einen tieferen Einblick in die eigene Zielgruppe zu erhalten.

Was ist Digital Marketing? Social Media Marketing

Zu den beliebtesten Social-Media-Plattformen gehören heutzutage Facebook, Instagram, TikTok, YouTube, Pinterest und LinkedIn. Jede Plattform hat unterschiedliche Zielgruppen und Verwendungszwecke. Recherchieren Sie sorgfältig, wo Ihre Zielgruppe präsent ist.

Es gibt fünf Kernkomponenten, die zusammen effektives Social-Media-Marketing ausmachen: Strategie, Planung und Distribution, Zuhören & Engagement sowie Analysen & Berichte.

Strategie

Analysieren Sie, wie Social-Media-Plattformen Ihrem Unternehmen helfen können, im Vorfeld definierte Ziele zu erreichen.

Möchten Sie die Markenbekanntheit erhöhen, Engagement erhöhen oder den Website-Traffic steigern? Sobald Sie Ihre Strategie entwickelt haben, können Sie bestimmen, auf welchen Plattformen Sie präsent sein müssen und beginnen, Inhalte entsprechend zu produzieren.

Planung & Veröffentlichung

In den sozialen Medien tummeln sich fast 3 Milliarden Menschen. Nutzen Sie das aus, um Ihre Marke bekannt zu machen. Schreiben und teilen Sie ansprechende Blogbeiträge und veröffentlichen Sie Inhalte, die Ihrem Publikum gefallen und einen Mehrwert bieten.

Nutzen Sie auch die Vorteile von Social-Media-Tools, um den Prozess so weit es möglich ist zu automatisieren.

Zuhören & Engagement

Mit wachsender Social-Media-Präsenz werden Sie immer besser herausfinden können, welche Art von Inhalten gut ankommt und welche Art von Inhalten kein hohes Engagement erhält. Nutzen Sie diese Einblicke! Mit Ihnen entstehen emergente Strategien, die Ihre Bemühungen noch effektiver machen.

Sie können auch Social Listening praktizieren und sehen, was Verbraucher über Ihre Marke bzw. Ihr Unternehmen sagen, ohne es Ihnen direkt mitzuteilen. Diese Einblicke sind extrem wertvoll für Ihr Unternehmen und können helfen, ehrliches und authentisches Feedback zu erhalten.

Analytics

Social Media Marketing: Analytics

Social-Media-Analytics hilft Ihnen dabei, zu bestimmen was funktioniert und was geändert werden muss. Mit der Hilfe der vielfältigen Analysemöglichkeiten, die Plattformen wie Facebook und Instagram anbieten, können Sie noch erfolgreichere Kampagnen erstellen.

Inbound-Marketing

Inbound-Marketing ist eine Methode des digitalen Marketings, bei der Kunden von selbst kommen, weil Sie sie z. B. über die Suchmaschine oder soziale Medien anziehen.

Inbound Marketing ist typischerweise eine Kombination der oben genannten Marketingmethoden. Im Mittelpunkt stehen auch hier Inhalte, die von Kunden oder Interessenten gefunden werden können.

Im Gegensatz dazu steht das Outbound-Marketing. Statt mit Kunden in den Dialog zu treten, feuern Sie beim Outbound-Marketing Ihre Werbebotschaften ohne Mehrwert auf relativ unklar definierte Zielgruppen – ohne, dass die Empfänger danach gefragt haben.

Bei den Inbound-Marketing-Techniken geht es darum, Ihre Zielgruppe anzusprechen, einzubinden und zu begeistern. Beispiele für Inbound-Marketing sind Blogs, organisches Social-Media-Marketing, organische Suchergebnisse (SEO), E-Books und Webinare.

Affiliate-Marketing

Dies ist eine Art des digitalen Marketings, bei dem Unternehmen oder Einzelpersonen eine Provision für die Werbung für Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens erhalten.

Ein Affiliate ist nichts anderes als eine Art Partner, der Produkte oder Dienstleistungen von sogenannten Merchants z. B. auf seiner Website bewirbt. Die Website des Affiliates fungiert in diesem Beispiel also lediglich als Schnittstelle.

Affiliate-Marketing basiert auf einer Umsatzbeteiligung, d. h., wenn Sie ein Produkt finden, das Ihnen gefällt, können Sie es bewerben und im Gegenzug eine Provision verdienen.

Zum Beispiel haben eBay, Amazon und sogar Home Depot Affiliate-Programme, bei denen die Werbetreibenden nur dann Provisionen zahlen, wenn eine Conversion erfolgt (meist der Verkauf).

Davon profitieren sowohl das Unternehmen als auch der beteiligte Affiliate – eine Win-win-Situation. Der Affiliate braucht keine eigenen Produkte und hat weder Logistik- noch Produktionskosten. Der Advertiser/Merchant spart sich einen Teil der Marketingkosten.

Kann ich allein erfolgreiches digitales Marketing betreiben?

Digitales Marketing können Sie auch relativ erfolgreich allein betreiben. Das bedeutet aber nicht, dass das vorhandene Potenzial voll ausschöpfen können. Besonders am Anfang werden Sie außerdem viel Geld in die Weiterbildung investieren müssen.

Kleinere Unternehmen haben häufig eine Person, die sich um das digitale Marketing des Unternehmens kümmert, während größere Unternehmen meist ein ganzes Team haben, das sich damit beschäftigt.

Es gibt aber einige Bereiche des digitalen Marketings, die Sie gut selbst übernehmen können, wie z. B. das Posten von Beiträgen in den sozialen Medien oder Blogs.

Wenn Sie geduldig sind, können Sie sich dem digitalen Marketing auch mit einem Trial-and-Error-Ansatz nähern, aber das wird nicht annähernd so effektive oder zeitnahe Ergebnisse liefern.

Außerdem ändert sich ständig etwas in der digitalen Welt. Und nicht jeder hat ausreichend großes Interesse, um am Ball zu bleiben.

Viele Unternehmen entscheiden sich daher dafür, sich an ein professionelles Unternehmen zu wenden, damit sie sich weiter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Wie wählen Sie die richtigen Digital-Marketing-Formen aus?

Wenn Ihr Unternehmen bereits digitale Marketingmaßnahmen ergreift, nutzen Sie wahrscheinlich bereits einen Teil des Potenzials des digitalen Marketings. Vermutlich erreichen Sie auch bereits einen Teil Ihrer Zielgruppe. Aber es gibt immer noch mehr, was Sie tun können.

Welche Digital Marketing Form die beste ist

Wenn Sie verstehen, wie Ihre Zielgruppe ihre Zeit online verbringt, können Sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort auftauchen, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Überstürzen Sie diesen Prozess jedoch nicht; digitales Marketing sollte am besten auf einer durchdachten Strategie aufbauen, die wiederum eine vorausgehende detaillierte Analyse erfordert.

Wenn Sie daran interessiert sind, mehr darüber zu erfahren, wie Sie Ihr digitales Marketing optimieren können, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Egal, ob Sie neu im digitalen Marketing sind oder einfach nur neue Kanäle und Plattformen erkunden wollen, ich bin bereit, Ihr Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Kontaktieren Sie mich noch heute.

Zuletzt geändert am 1. Februar 2021
Über den Autor
Kai Bader
Kai Bader

Kai Bader ist Online Marketer, Blogger, Podcaster und Unternehmer. Er hilft KMUs aus der DACH-Region dabei, Ihren ROI zu steigern, indem er die richtigen Online-Marketing-Kanäle für sie findet und maßgeschneiderte holistische Strategien für sie entwirft.